Kontrollierte Wohnraumlüftung

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Eine kontrollierte Wohnraumlüftung hilft Ihnen dabei, Ihre Gesundheit und Ihre Immobilie zu schützen. Während die Feuchtigkeit die Bausubstanz Ihrer Immobilie angreift, sind es bei Ihrer Gesundheit vor allem Schadstoffe aus Möbeln (Bsp.: Lacke, Farben, Kleber), Textilien (Bsp.: Formaldehyde) oder chemische Stoffe (Bsp.: Benzole) sowie die Feinstaubbelastung von außen. Wussten Sie, dass eine abgestandene Raumluft durch die erhöhte Schadstoffkonzentration meist bis zu 10x schädlicher ist, als die Luft in Großstädten?  Wir zeigen Ihnen die Vorteile einer kontrollierten Wohnraumlüftung, wie diese funktioniert und was Sie dabei unbedingt beachten sollten.

Was ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung?

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt dafür, dass ein regelmäßiger Luftaustausch innerhalb von Gebäuden stattfinden kann. Dieser ist notwendig, um z.B. Schadstoffe in der Luft abzubauen oder Feuchteschäden wie Schimmel zu verhindern. Durch die immer energieeffizientere Bauweise mit mehrfach verglasten Fenstern sowie durch gedämmte Fassaden und Dächer, kann die Feuchtigkeit nicht mehr auf natürliche Weise entweichen.

Feuchteschäden entstehen dadurch erheblich schneller als noch vor einigen Jahren. Damit die Wohngebäude vor raschen Feuchteschäden geschützt werden können, wurde die Energieeinsparverordnung (EnEV) der Bundesrepublik Deutschland entwickelt. Diese legt einen Mindestluftwechsel fest, um den Feuchteabtrag dadurch zu gewährleisten. Dies gilt sowohl für alle Neubauten, als auch für Gebäude, denen eine größere Sanierung bevorsteht. Oftmals kann der geforderte Luftwechsel nicht mehr nur durch reine Fensterlüftung realisiert werden, wodurch der Einsatz einer zusätzlichen Lüftung notwendig werden kann (sehen Sie hierzu auch Wohnraumlüftung nachrüsten).

Bei der Lüftung im Allgemeinen unterscheidet man grundsätzlich zwischen der freien und der mechanischen Lüftung:

Wohnraumlüftung durch eine Lüftungsanlage kontrollieren

Freie Lüftung (keine kontrollierte Wohnraumlüftung)
Bei der freien Lüftung tritt die Luft auf natürlichem Wege in die Räume ein und aus. Dies kann z.B. durch eine eingebaute Fensterfalz-Lüftung stattfinden – also einem Schlitz im Fensterrahmen, der für einen unkontrollierten Luftwechsel sorgt. Gleiches gilt für das regelmäßige Öffnen der Fenster bzw. der Stoßlüftung. Hierbei werden Fenster bzw. Türen ganz geöffnet, wodurch ein Durchzug in den jeweiligen Räumen entstehen kann. Die freie Lüftung ist nicht ventilatorgestützt, sodass der Luftaustausch nicht kontrolliert abläuft. Wird hier aufgrund mehrerer Bewohner ein angemessener Mindestluftwechsel gefordert (Bsp. durch Nennlüftung nach DIN 1946-6), reichen diese Lüftungsunterstützungen nicht mehr aus.

Mechanische Lüftung (kontrollierte Wohnraumlüftung)
Der freien Lüftung steht die mechanische Lüftung gegenüber. Sie nutzt eingebaute Ventilatoren dazu, frische Luft aktiv in das Gebäude zu transportieren und gleichzeitig die verbrauchte Luft wieder abzutransportieren. Bei der mechanischen Lüftung wird generell zwischen der zentralen und der dezentralen Wohnraumlüftung unterschieden.

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Je nachdem welche Anforderungen an die kontrollierte Wohnraumlüftung bestehen, kann dies durch die entsprechende Regelung selbst eingestellt werden. Hierbei kann grundsätzlich Folgendes gesteuert werden:

1. Lüftungsmodus
Unterschieden wird hierbei zwischen Durchlüftung (permanenter Luftaustausch ohne Wärmerückgewinnung) und dem Modus Wärmerückgewinnung. Bei der kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung wird die Heizwärme der Raumluft gespeichert und an die Frischluft abgegeben.

2. Luftaustausch
Je nachdem welche Lüftungsstufe eingestellt ist, findet der Luftaustausch schneller statt. Eine hohe Lüftungsintensität ist dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator den Luftaustausch schneller bewerkstelligt. Dies wirkt sich allerdings auch auf die Parameter Wärmerückgewinnung und Lautstärke aus.

Warum ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung wichtig?

Eine moderne Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ab 90% kann bis zu 50% der Heizenergie einsparen, indem die Wärme an die einströmende Frischluft abgegeben wird, anstatt diese gemeinsam mit der verbrauchten Raumluft nach draußen abzuführen.

Dies hat den Vorteil, dass Sie Ihren eigenen Energiebedarf so reduzieren können, dass Sie nachhaltig Betriebskosten bei der Gewinnung von Heizwärme einsparen werden und die Investitionskosten sich über die Zeit amortisieren. Außerdem ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit einer Wärmerückgewinnung von durchschnittlich mindestens 80% förderfähig bei der Aufbaubank KfW. Sie können die Anschaffung einer kontrollierten Wohnraumlüftung daher mit attraktiven Zinsdarlehen sowie Zuschüssen subventionieren lassen, die Sie nicht zurückzahlen müssen.

Keramikspeicher für eine kontrollierte Wohnraumlüftung

Interessieren Sie sich für eine förderfähige Wohnraumlüftung?

Gerne beraten wir Sie zu Ihrer Wohnsituation und zeigen Ihnen Chancen und Förderprogramme auf, mit denen Sie Ihren Aufwand zur Anschaffung einer kontrollierten Wohnraumlüftung reduzieren können.

 

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Funktionsweise einer kontrollierten Wohnraumlüftung

Wir haben bereits beschrieben, dass eine kontrollierte Wohnraumlüftung entweder aus einer Zentrallüftung oder einer dezentralen Wohnraumlüftung bestehen kann. Im Folgenden möchten wir hierzu grob die Unterscheidungsmerkmale für die beiden mechanischen Lüftungsarten aufzeigen:

Kontrollierte Wohnraumlüftung durch eine Zentrallüftung

Bei einer zentralen Lüftungsanlage wird die Wohneinheit generell in Zuluft- sowie Ablufträume eingeteilt. Konkret bedeutet dies, dass beispielsweise in einem Feuchteraum (Bsp. Hauswirtschaftsraum) Luft abgeführt wird, während in einem Schlafraum hingegen frische Zuluft einströmen wird. Die Koordination findet durch ein zentrales Gerät statt, welches einen festen Platz im Wohngebäude hat – meist im Dach oder Keller. Von dieser Zentralanlage werden feste Rohrkanäle zu den ausgewählten Räumen verlegt und entsprechend die Zu- und Abluft geregelt. Gerade bei einer Sanierung ist der nachträgliche Einbau einer zentralen Wohnraumlüftung meist mit hohen Bauaufwand verbunden – auch das nachträgliche Abändern von Feuchteräumen und Wohnräumen kann hier zum Problem werden. Die Wärmerückgewinnung findet über sogenannte Wärmeübertrager statt, die die Heizenergie der Abluft an die Frischluft abgeben.

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit dezentralen Lüftungsgeräten

Bei der dezentralen Wohnraumlüftung gibt es nicht nur ein zentrales Lüftungsgerät, sondern mehrere, die auf die entsprechenden Räume aufgeteilt werden. Diese werden in die Außenwand der jeweiligen Räume verbaut und paarweise gesteuert. Im Unterschied zur Zentralanlage sorgt jedes dieser dezentralen Geräte sowohl für Zu-, als auch für die Abluft (mit Ausnahme der reinen Abluftgeräte ohne Wärmerückgewinnung).

Jedes Gerät verfügt über einen reversierbaren Axialventilator, der alle 60-70 Sekunden seine Richtung wechselt. Somit wird beispielsweise einem Schlafraum für eine bestimmte Zeit Frischluft zugeführt, bis der Ventilator seine Richtung wechselt und die verbrauchte Raumluft abgeführt wird. Dabei ist zu beachten, dass die dezentralen Geräte paarweise betrieben werden, sodass immer die gleiche Anzahl an Geräten auf Abluft sowie auf Zuluft eingestellt sind, um Druckschwankungen zu vermeiden. Auch bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit dezentralen Geräten kann die Wärme der Raumluft gespeichert und an die Frischluft übertragen werden.

Funktionsgrundriss einer dezentralen kontrollierten Wohnraumlüftung

Das Prinzip Wärmerückgewinnung

Durch den regelmäßigen Austausch von Raumluft entstehen hohe Heizkosten“, stimmt das?

Das Gegenteil ist der Fall, denn wenn die dezentrale Gebäudelüftung mit Wärmerückgewinnung eingesetzt wird, können sogar Kosten eingespart werden. Durch die Wärmerückgewinnung wird die Wärme der verbrauchten Abluft auf die frische Zuluft übertragen. Durch die Speicherung der Raumwärme kann die Heizung entlastet werden, was Ihren Bedarf sowie die Energiekosten senkt.

Lüftungsgeräte werden bei einer dezentralen Lüftung paarweise eingesetzt, wobei die beiden Lüfter sich nicht im selben Raum befinden müssen. Durch Überströmöffnungen wie z.B. durch einen kleinen Türspalt, können die Lüfter miteinander querlüften. Die Lüftungsgeräte arbeiten dabei im Gegentakt. Der Reversierventilator – als Bestanteil des Lüftungsgeräts – dreht sich 60-70 Sekunden in eine Richtung, sodass die verbrauchte Luft nach außen abtransportiert werden kann. Die Aufgabe des Keramik-Wärmespeichers ist es nun, die Wärme der bereits verbrauchten Luft aus dem Innenraum zu speichern. Nach diesem Vorgang ändert sich die Drehrichtung des Ventilators und die Frischluft strömt von außen in den Wohnraum hinein.

An dieser Stelle wird die gespeicherte Wärme wieder an die Frischluft abgegeben, wodurch mindestens 90% der Wärme erhalten bleiben kann. Diesen Vorgang bezeichnet man als Wärmerückgewinnung.

Welche Vorteile hat eine kontrollierte Wohnraumlüftung?

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt dafür, dass in Wohngebäuden die Raumluft eine optimale Qualität aufrechterhält. Eine verbrauchte Raumluft mit erhöhter Konzentration an Schadstoffen oder Luftfeuchtigkeit kann hingegen schädlich für die Bewohner, aber auch für die Gebäudesubstanz selbst sein (Optimale Luftfeuchtigkeit). Eine kontrollierte Wohnraumlüftung schützt daher Sie und Ihre Immobilie.

Warum reicht eine Fensterlüftung nicht mehr aus?

Vor 50 Jahren war die Bauweise von Gebäuden an andere Standards geknüpft als heute. Die Gebäudehülle war hier deutlich luftdurchlässiger, sodass unabhängig vom Fensterlüften eine Art „Grundlüftung“ durch die Undichtigkeiten am Gebäude permanent bestand. Vielleicht kennen Sie dies noch von Altbauten, bei denen beispielsweise bei älteren Fenstern ein leichter Luftzug wahrzunehmen ist. Informieren Sie sich zusätzlich in unserem Ratgeber zum Thema Richtig Lüften.

getAir | Eine kontrollierte Lüftung

Um die politischen Klimaziele einzuhalten, soll der Primärenergiebedarf von Haushalten gesenkt werden. Damit hier weniger Heizenergie benötigt wird, muss die vorhandene Energie stärker gespeichert werden. Während bei einer Fensterlüftung die Wärme mit abgeführt wird, kann diese durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung abgemindert werden. In diesem Zuge wurden auch energetische Baustandards weiterentwickelt, mit dem Ziel, die Gebäudehülle luftdichter zu gestalten. Dadurch werden heutzutage Fassaden stärker gedämmt oder auch Fenster mehrfach verglast. Da bis zu 20% der Heizenergie über das Dach bislang verloren gingen, stand auch die Dämmung des Dachsstuhls im Vordergrund dieser energetischen Standards. All diese Maßnahmen gelten inzwischen auch bei umfangreichen Sanierungen von Altbauten, mit dem Ziel, langfristig Heizenergie einzusparen.

Ein ungünstiger Nebeneffekt davon ist, dass auch die Schadstoffe sowie die Feuchtigkeit genau so wenig abgeführt werden können, wie die Heizenergie. Die Luft „steht“ förmlich in energieeffizienten Bauprojekten. Hierfür gibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) einen Mindestluftwechsel vor, der zum Schutz der Immobilie eingehalten werden muss. Um diesen Mindestluftwechsel ohne die zusätzliche Infiltration durch Gebäudeundichtigkeiten einhalten zu können, müsste bei einem normalen Vierpersonenhaushalt alle zwei bis drei Stunden stoßgelüftet werden – auch nachts. Da dies unzumutbar ist, bedarf es häufig einer zusätzlichen mechanischen Lüftungsunterstützung zum Schutz der Gesundheit und der Gebäudesubstanz.

Wussten Sie, dass meist der Architekt, der für das energetische Bauprojekt verantwortlich ist, auch für die Einhaltung des Mindestluftwechsels haftet? Dies wird in einem Lüftungskonzept für jedes Bauprojekt überprüft.

getAir unterstützt Sie bei der Erstellung eines Lüftungskonzepts kostenfrei und berät Sie für Ihr anstehendes Bauprojekt.

Ihre Vorteile mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung im Überblick

Feuchtigkeit
Dadurch, dass die Gebäudehüllen immer dichter gebaut werden, kann kaum noch Luft auf natürlichem Wege nach außen und innen strömen. Dies wiederum sorgt dafür, dass mehr Feuchtigkeit in den Wohnräumen gespeichert bleibt, was die Schimmelbildung stark beschleunigt.

Durch eine angemessene Lüftung wird verhindert, dass die Feuchtigkeit in den Wohnräumen Ihre Bausubstanz angreift und Schimmel entsteht. Die Lüftung trägt die Feuchtigkeit dabei kontinuierlich ab.

Schadstoffe
Ist ein natürlicher Luftaustausch nicht mehr gegeben, so wird auch die Qualität der Luft rapide sinken. Dabei liegt das Hauptproblem darin, dass die Konzentration des Kohlendioxids steigt, und sich dadurch verhältnismäßig viel CO2 in den Räumen befindet. Durch diesen hohen Anteil vermehren sich unterschiedliche Keime schneller und beeinträchtigen die Gesundheit maßgeblich.

Außerdem sorgen kontinuierliche Ausdünstungen aus Textilien für den Anstieg von chemischen Stoffen in der Luft. Dies findet auch bei Möbeln statt, die gesundheitsschädliche Stoffe wie Lacke oder Farben abgeben, sog. flüchtige organische Verbindungen (VOC). Unberücksichtigt sind hierbei Partikel, Pollen oder Feinstaub, die bei einer Fensterlüftung ungefiltert in den Wohnraum gelangen. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung reinigt die Luft permanent mit speziellen Filtern und absorbiert die Vielzahl an Schadstoffen. Sie werden dies als Bewohner in einem gesteigerten Wohlbefinden spüren.

Schadstoffe vermeiden durch kontrollierte Wohnraumlüftung

 

Wohlbefinden
Durch den regelmäßigen Austausch der Raumluft wird für einen ausreichenden Sauerstoffgehalt innerhalb des Gebäudes gesorgt. Dadurch steigen die Konzentration und das allgemeine Wohlbefinden der Bewohner. Gleichzeitig kann sich dies auch auf einen gesünderen und angenehmeren Schlaf auswirken.

Allergien
Wird eine Fensteröffnung durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung überflüssig, treten auch Pollen nicht mehr ungehindert in den Wohnraum ein. Durch die integrierten Filtersysteme samt Pollenfilter können diese von außen gefiltert werden. Auch Pollen, die von außen durch die Kleidung ins Hausinnere gelangen, werden kontinuierlich durch den Luftaustausch abgebaut und gefiltert – das Haus bleibt eine pollenfreie Zone. Gerade für Allergiker können die eigenen vier Wände hier zum wirklichen Rückzugsort in der Akutphase werden. Außerdem kann hier weiteres Zubehör zur Filterung der Raumluft zusätzlich genutzt werden, wie Feinfilter oder Aktivkohlefilter zur Vermeidung von unangenehmen Gerüchen. Wir haben Ihnen weiterhin einen ausführlichen Überblick zum Thema Heuschnupfen & Pollen erstellt.

Wussten Sie schon?
Auch das Einbruchrisiko kann dadurch sinken, dass Sie weniger das Fenster öffnen – vor allem im Erdgeschoss.

Geräuschkulisse
Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt dafür, dass das Öffnen von Fenstern nicht mehr notwendig ist. Dadurch können auch Geräusche von außen deutlich gemindert werden, die bei einem geöffneten Fenster ungehindert in den Wohnraum treten – auch nachts.

Positive Erfahrungen durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Kontrollierte Wohnraumlüftung im Vergleich: dezentral und zentral

Bei einer dezentralen und zentralen Wohnraumlüftung treten nennenswerte Unterschiede in folgenden Bereichen auf:

1. Planungsaufwand
2. Kosten
3. Montage
4. Wartung

Bei einer zentralen Wohnraumlüftung werden die Wohnräume bereits bei der Planung festgelegt und in Abluft- sowie Zulufträume unterteilt. Dies macht die zentrale Wohnraumlüftung unflexibler gegenüber dezentralen Geräten, sollte sich an der Raumaufteilung mit der Zeit etwas ändern. Außerdem stellen die zusätzlichen Rohrleitungen einen entscheidenden Unterschied dar, der sich gegenüber einer dezentralen Wohnraumlüftung negativ auf die Kosten, Montage sowie auf die Wartung im Allgemeinen auswirkt.

Kosten einer kontrollierten Wohnraumlüftung

Planung einer kontrollierten Wohnraumlüftung

Die Planung wird von einem Fachplaner betreut und angefertigt. Durch die zusätzlichen Rohrsysteme sowie den festen Standort des Zentralsystems, fällt der Aufwand bei einer zentralen Wohnraumlüftung größer aus.

Kosten einer kontrollierten Wohnraumlüftung

Im Wesentlichen können folgende Kostenbereiche bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung definiert werden:

• Planungskosten
• Anschaffungskosten der Geräte
• Einbaukosten
• Betriebs- und Wartungskosten

Die Anschaffung der Lüftung fällt hier zugunsten einer dezentralen Wohnraumlüftung aus, da hier keine weiteren Rohrssysteme verlegt werden müssen. Zwar werden hier mehrere kleinere Systeme anstatt eines größeren Zentralgeräts für die einzelnen Räume benötigt, jedoch ist die tatsächliche Anzahl immer abhängig von der eigentlichen Lüftungsplanung. Während ein Zentralsystem pauschal viel Luftleistung zur Verfügung stellt, kann durch die Einplanung mehrerer dezentraler Geräte das tatsächlich benötigte Luftvolumen als Maßstab genommen werden. Häufig wirkt sich dies positiv auf die Anschaffungskosten einer dezentralen Wohnraumlüftung aus. Auch die Einbaukosten können durch Einbauhilfen sowie den Verzicht auf Rohrleitungen niedriger ausfallen. Die Wartung können die Bewohner eigenständig durchführen, während bei Zentralsystemen eine Fachfirma zur Reinigung der Kanäle beauftragt werden muss. Für einen detaillierten Kostenüberblick besuchen Sie auch unseren Ratgeber: Lüftungsanlage – Alle Kosten auf einen Blick.

Montage einer kontrollierten Wohnraumlüftung

Auch hier spielen wieder die Rohrleitungen eine entscheidende Rolle. Dadurch ist der Montageaufwand bei einer zentralen Wohnraumlüftung erheblich höher als bei einer dezentralen Wohnraumlüftung. Außerdem muss für das Zentralgerät ein fester Einbauort geschaffen werden, während die dezentralen Geräte direkt in die Außenwand flexibel verbaut werden. Insbesondere bei einem nachträglichen Einbau kann daher eine dezentrale Wohnraumlüftung eher empfohlen werden.

Für weitere Informationen besuchen Sie auch unseren Ratgeber Lüftungsmontage – Lüftung einbauen leicht gemacht.

 

Hersteller getAir - Kontrollierte Wohnraumlüftung

Wartung und Betrieb einer Wohnraumlüftung

Die Wartung der Rohrleitungen sowie des zentralen Lüftungsgeräts sollte eine Fachfirma jedes Jahr vornehmen. Bei den dezentralen Einzelgeräten können die Bewohner selbst die Reinigung ohne Werkzeug vornehmen. Dies wirkt sich positiv auf die Folgekosten im Betrieb einer kontrollierten Wohnraumlüftung aus. Auch die Betriebskosten sind hier unterschiedlich. Während die Einzelgeräte einer dezentralen Wohnraumlüftung dank geringerer Leistungsaufnahme im Schnitt ca. 4-5€ im Jahr an Stromkosten verbrauchen, fallen die Betriebskosten einer Zentralanlage hier deutlich höher aus – vor allem wenn hier ein Vorheizregister integriert wurde.

Planen Sie die Anschaffung einer kontrollierten Wohnraumlüftung?

Gerne beraten wir Sie zu Ihrem individuellen Bauprojekt. Im Rahmen einer kostenfreien Lüftungsplanung können wir Ihnen eine konkrete Geräteaufstellung samt Kostenplanung unverbindlich zukommen lassen. Wir würden uns freuen, Sie beim Thema kontrollierte Wohnraumlüftung begleiten zu dürfen.

 

 

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